Strapse
Ob man Strapse als Kleidungsstücke bezeichnen kann, sei hier einmal dahin gestellt. Fakt ist allerdings, dass diese Art der – nennen wir sie bei ihrer eigentlichen Bezeichnung – Strumpfhalter schon im 4. Jahrhundert bekannt waren. Bis in die 50er Jahre als Strapse letztlich täglich dazu dienten, die wunderbaren Nylonstrümpfe zu halten, gab es immer wieder Hinweise darauf, dass Strumpfhalter in irgendeiner Form schon immer Bestand hatten. Zu Zeiten Heinrichs des IV. beispielsweise wurden Knoten am Gürtel befestigt, die, durch den Rock gezogen, mit den Strümpfen verbunden waren. Später dann wurden kleine Bändchen an den so genannten Leibchen befestigt, um damit die Strümpfe zu halten. Mit dem Einzug der Strumpfhosen in den 60er Jahren verschwanden Strumpfhalter und Strapse fast völlig vom Markt.
Heute aber haben Strapse wieder Hochkonjunktur – so könnte man meinen, wenn man einen Bummel durch die Erotik-Geschäfte unternimmt. Die Modedesigner sind hier auf ganz neue und ungeahnte Möglichkeiten gestoßen, die sinnlichen Kurven der Frau besonders zu betonen. So sind Strapse heute oftmals Bestandteil von Korsagen. Wenn die Erotik ganz besonders knistern soll, dann wird in dieser Hinsicht auch gerne auf den Tanga verzichtet.
Übrigens erhält man Strapse in allen möglichen Farben. Im Brautmoden-Fachgeschäft werden auch gerne Strapse angeboten, hier natürlich überwiegend in Weiß. Der frisch angetraute Ehemann kann sich auf eine wundervolle Hochzeitsnacht freuen, wenn er seine Braut in dieser hocherotischen Wäsche betrachtet.
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Strapse aus unserem Shop