Dildo

Die Definition eines Dildos ist so einfach und simpel – und doch gibt es unzählig viele Einsatzbereiche, Spielmöglichkeiten, sogar hinsichtlich der Materialien liest sich die Produktpalette der verschiedenen Anbieter außerordentlich bunt.

Ein Dildo ist im Prinzip die Imitation, eine Dublette eines menschlichen Glieds bzw. Penis. Sein Ursprung führt weit mehr als 2.000 Jahre zurück. Vorerst galten sie lediglich zum Stillen der voyeuristischen Lust und Vorstellung, keineswegs der Masturbation. Doch erstaunlicherweise waren schon damals die Fantasien sehr ausgefallen. Natürlich dauerte es nicht lange, bis der Dildo, die „Schwanznachbildung“ dazu verwendet wurde, wahre Glückstaumel hervorzurufen. Frauen befriedigen sich mit einem Dildo selbst und mit jedem hinein Gleiten und heraus Ziehen geraten sie zunehmend in Sextase.Warum sich aus dem ursprünglich an dem Original angelehnten Dildo ein Potpourri der Farben und Formen entwickelte ist nicht genau belegt. Dass heutzutage Dildos auch die Form von Delfinen haben, kann entweder der Kreativität der Entwickler zu verdanken sein, oder den Komplexen mancher Männer und dem "Penisneid".

Wie dem auch sei – es gibt sie, zum Glück! Denn es gibt sie wirklich in allen erdenklichen Größen, mit Noppen, ohne Noppen, lang und schmal, kurz und dick – sogar extrem Bizarre, mit denen die Löcher einer Frau bis aufs Äußerste gedehnt werden können. Auch Umschnalldildos (Strapon), Doppeldildo, gerade und krumme Dildos sind erhältlich.

Kleine Materialkunde:

- Jelly, Weich-PVC: bunter und meist sehr flippiger Spielkamerad, der jedoch nahezu immer auf chemischen Weichmachern basiert und als krebserregend gilt.
- PU-Schaum: Aus Polyurethan sind häufig hautfarbene Dildos "gestrickt". Sie gelten als äußerst umweltschädlich und gesundheitlich fragwürdig.
- Silikon: Dildos aus Silikon zählen zu den beliebtesten, da sie weitestgehend hygienisch und ungiftig sind. Auch die Anpassungsfähigkeit im Bezug auf die Körperwärme ist sehr beliebt.
- Naturlatex: Leider sehr teuer und nicht immer so natürlich, wie man dem Namen nach suggeriert bekommt. Auch wenn das Material bei Allergikern sehr beliebt ist, KANN er eine Latexallergie hervorrufen. Zudem lösen die meisten Reinigungsmittel oder auch Öle Naturlatex auf.

Als unbedenklich einzustufen sind Dildos aus Acrylglas, Edelstahl, Glas, Granit, Holz und echtem Silikon. Doch unsachgemäße Verwendung bzw. Reinigung können ebensolche Lustkiller sein, wie ein fantasieloser Umgang mit den herrlichen Lustbringern.

Showcase

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