Philips stellt den Vertrieb von Sexspielzeug ein

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Der weltbekannte Elektronikhersteller beschäftigte sogar Studenten mit der Einführung seiner Vibratoren. Diese durften sich daran beteiligen, die Werbestrategie zu erschaffen. Leider brachte auch dies dem Konzern nicht den gewünschten Erfolg. Entweder geht der Absatz für Vibratoren grundsätzlich  nach unten oder die Philips Kunden konnten sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass sie nicht mehr nur Fernseher und Stereoanlagen kaufen konnten sondern auch niedliche kleine Vibratoren, die überhaupt nicht danach aussahen.

Denn auf das Design legte Philips ebenfalls viel Wert: seine Vibratoren erschienen als wohlgeformte Kieselsteine, die als Beziehungspflege präsentiert wurden. In dieser Form hätten sich die Vibratoren nicht einmal in den eigenen vier Wänden vor Besuchern verstecken müssen. Bei ihrem Anblick dachte man eher an einen Rasierapparat.
Vielleicht war dies einer der vielen Gründe, warum Philips keine großartigen Absatzzahlen erreichen konnte. Ein klassischer Vibrator hat nun mal danach auszusehen, und dies taten die von Philips nicht. Ebenfalls war es für Philips schwer, geeignete Vertriebspartner zu finden. Viele weigerten sich, diese sinnlichen Produkte in die Regale neben anderen Körperpflegeprodukten zu stellen.

All dies führte dazu, dass Philips mit seinen Vibratoren nicht einmal ein Prozent seiner Absatzzahlen erreichte und somit zum Leidwesen vieler Kunden beschloss, die Produkte wieder aus seinem Sortiment zu nehmen.

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